Sportmedizinische Therapie in der Praxis Koch in Waiblingen

Ob Breiten-, Leistungs- oder Hochleistungssportler, für einen Athleten gibt es nichts Schlimmeres, als eine ärztlich verordnete Ruhe. Anders als viele Orthopäden, die bei Verletzungen ein generelles Sportverbot aussprechen, vertreten wir die These, dass der schnellste Weg zur alten Form nur über eine aktive Genesung führt.

So bieten wir eine Vielzahl hochmoderner Therapieformen, die die Heilung beschleunigen und den Leistungsabfall im Krankenstand verhindern. Auch bei Verschleißerscheinungen an Muskeln, Sehnen und Gelenken sehen wir von einem grundsätzlichen Sportverbot ab, denn aus unserer Sicht ist eine hohe Lebensqualität weitaus wichtiger als eine 100%ige Funktion.

Galileo® Therapie

Galileo® Geräte eignen sich sowohl für Therapie- als auch für Trainingszwecke. Durch die seitenalternierenden Wackel- und Schaukelbewegungen der Trainingsplattform werden Muskeln effektiv stimuliert ohne dabei das Herz-Kreislauf-System zu belasten. Im sportmedizinischen Bereich nutzen wir Galileo® zur Steigerung von Muskelleistung und Muskelkraft, zur Verbesserung von Balance und Koordination, zur Lockerung von Verspannungen und zur Anregung der Stoffwechsels. Ziel ist ein schneller Wiedereinstieg nach Sportverletzungen wie Muskelzerrungen, Bänderdehnungen oder Bänderrissen. Daneben nutzen wir Galileo® zum Beckenbodentraining, zur Sturzprophylaxe, zur Rückentherapie bei Hexenschuss und Muskelverspannungen und zur Behandlung und Vorbeugung von Osteoporose.

Laser-Schmerztherapie

Die Laser-Schmerztherapie ist eine schonende Methode zur Behandlung von Sportverletzungen wie Prellungen, Zerrungen, Verdrehungen, Muskelfaserrissen oder Kapselverletzungen. Durch den Laser wird der Stoffwechsel in den Zellen neu aktiviert, die Mikrodurchblutung einschließlich der Sauerstoffzufuhr erhöht und der angesammelte heilungshemmende „Stoffwechselmüll“ über die Lymph- und Blutbahnen abtransportiert. Der Laser hat einen schmerzstillenden, abschwellenden und entzündungshemmenden Effekt. Abgesehen von einem leichten Kribbeln ist die Behandlung vollkommen schmerzfrei.

Extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT)

Seit Beginn der 80er-Jahre wird die Stoßwellen-Therapie zum Zertrümmern von Nierensteinen eingesetzt, in den letzten Jahren wurde die Therapiemethode aber auch für die Orthopädie entdeckt. Seitdem werden mit ihr akute oder chronische Schmerzen in der Muskulatur, an Sehnenansätzen und in Gelenken behandelt. Dabei werden energiereiche Schallwellen in die schmerzenden Körperstellen geleitet. Krankhafte Veränderungen an Sehnen, Bändern, Kapseln, Muskeln und Knochen können so gezielt beseitigt werden und nicht selten werden Operationen so vermieden.

Typische Verletzungen und Beschwerden, die wir mit der extrakorporalen Stoßwellen-Therapie effektiv und schonend behandeln, sind Verkalkungen im Schultergelenk, Fersenspornbildungen, Reizungen am Ellenbogen (Tennis-Ellbogen, Golfer-Ellbogen) oder nicht heilende Knochenbrüche. Je nach Stoßwellenart unterscheidet man zwischen der radialen, der planaren und der fokussierten Stoßwellentherapie.

Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPSWT)

Die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie ist eine besondere Technik der ESWT. Mit ihr beseitigen wir muskuläre Verspannungen am Triggerpunkt (myofasciales Schmerzsyndrom). Die TPSWT ist eine erfolgreiche Therapie bei Faser-Muskel-Schmerzen (Fibromyalgie), Rücken-, Nacken- und anderen Muskelverspannungen, die medikamentöse Behandlungen mit Spritze, Medikamenten oder Physiotherapie ergänzt oder ersetzt.

Animation Muskelverspannung (Quelle: Deutsches Orthopädie Netzwerk)

Therapie Myofasciales Schmerzsyndrom

Durch Überdehnung oder Überlastung entstehen in einem Muskel häufig tastbare, sehr schmerzhafte Verhärtungen, Triggerpunkte genannt. Die Summe der Symptome, die durch einzelne aktive Triggerpunkte ausgelöst werden, nennt man Myofasciales Schmerzsyndrom. Als Mitglied der Medizinischen Gesellschaft für Myofasciale Schmerzen e.V. (MGMS) beschäftigen wir uns intensiv mit geeigneten Therapieformen, die die Schmerzen beseitigen. Therapien, mit denen wir bereits gute Erfolge erzielt haben, sind Kombi-Therapien aus Reizstrom und Ultraschall (Simultantherapie) sowie radialen und fokussierten Stoßwellen (Extrakorporale Stoßwellentherapie).

Kinesiotaping

Kinesiotapes sind im Hochleistungssport nicht mehr wegzudenken. Aber auch im Breiten- und Leistungssport erfreut sich das farbige, elastische, selbstklebende Tape zunehmender Beliebtheit. Die in Japan entwickelten bunten Pflasterstreifen sind hochelastisch, atmungsaktiv und hautverträglich. Sie wirken schmerzlindernd, stabilisierend und stoffwechselanregend, ohne die Beweglichkeit einzuschränken.

Wir in der Praxis Koch setzen das Tape unter anderem bei muskulären Beschwerden wie Muskelzerrungen, Muskelfaserrissen, Überdehnungen und Verhärtungen in der Muskulatur ein. Auch nach Sprunggegelenksverletzungen, bei chronischen Achillessehnenbeschwerden, bei Hexenschuss oder Bandscheibenvorfall, bei Blockierung des Iliosakralgelenks, bei Schulterschmerzen oder bei Sehnenscheidenentzündungen lindern Kinesiotapes Schmerzen und Beschwerden.

Chattanooga HUBER® 360

Der HUBER® 360 basiert auf einer neuartigen, mehrachsig motorisierten Plattform. Die in dieser Plattform und in den Griffen integrierten Sensoren messen permanent die eingesetzte Kraft und ermöglichen so ein perfektes individuelles neuromuskuläres Training. Wir setzen den HUBER® 360 bei Verstauchungen, Frakturen, Kreuzbandrissen, Knieprothesen, Hüftprothesen, Rückenschmerzen, Hexenschuss, Bandscheibenvorfall, Ischiassyndrom, Skoliose, Dorsalgie und Schulterschmerzen ein.

Animation Chattanooga HUBER® 360 (Quelle: DJOGlobalProducts)